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| Geschichte einer schwäbischen Gemeinde |

| "diu friehalde daz dorff", wie Freihalden 1363 genannt
wird,
ist das
Beispiel einer mittelschwäbischen Rodungssiedlung, die im
Spätmittelalter
um 1350 in dem breiten Waldgürtel zwischen den
Flüssen Mindel
und Zusam planmäßig und schematisch angelegt wurde.
Zwar
unterscheidet
sich das Dorf in seiner Entstehungsgeschichte grundlegend von den
Altsiedlungen
dieser Gegend - in der weiteren Entwicklung teilt es aber das Schicksal
und den Werdegang des alten Herrschaftsbereichs von Eberstall und
Jettingen,
von wo aus die Ortsherren von Knöringen, vom Stain und von
Stauffenberg
über Freihalden geboten.
Rund 500 Jahre stand der Ort, der von jeher Lehen von
Bischof
und Hochstift
Augsburg war, unter der Landeshoheit der
vorderösterreichischen
Markgrafschaft
Burgau, bis er 1806 dem neuen Königreich Bayern einverleibt
wurde. Der Bau der Eisenbahnstrecke Augsburg - Ulm (1851 -
1854), die
als bedeutende
Verkehrsader die Gemarkung Freihaldens durchschneidet,
erschloß
dem
Dorf den Zugang zur weiten Welt und entriß es seiner
Abgeschiedenheit. Bilddokumente: Wappen der Gemeinde Freihalden (67 kByte) Schwäbische Landkarte von 1725 (584 kByte) Ortsplan, 18. Jahrhundert (501 kByte) Quelle: Karl Weichenmeier: Freihalden, Heimatbuch einer schwäbischen Gemeinde, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn, 1978
"Wir haben euch doch nicht gewählt" Das Beispiel Freihalden: Streit um Waldrechte Quelle: Zdenek Zofka, Einsichten und Perspektiven 2/2010, Bayer. Landeszentrale für politische Bildung
weitere
historische Aufnahmen und
Dokumente...
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